Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Polizeistaat und tanzende Verhältnisse

Obwohl die Repression gegen die OWS-Bewegung zunimmt, lassen sich die "99 Prozent" nicht einschüchtern

  • Von Max Böhnel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit Gewalt ging die Polizei im kalifornischen Oakland in der Nacht zum Mittwoch gegen Hunderte von „Occupy"-Demonstranten vor. Der Konflikt verlagerte sich darauf stundenlang in die umliegenden Strassen, wo zum ersten Mal seit Beginn der „Occupy"-Bewegung auch Steine flogen. Inzwischen wird in einigen wenigen Protestcamps der USA über Sinn und Unsinn von prinzipieller Gewaltlosigkeit und die politischen und moralischen Möglichkeiten von Gegenwehr gegen staatliche Gewalt diskutiert. In der überwältigenden Mehrzahl der Lager herrscht jedoch die Meinung vor, die Polizeibeamten müssten als Teil der „99 Prozent" in die Proteste einbezogen werden. Eine entsprechende gute Nachricht machte zu Wochenbeginn die Runde. In Albany, der Hauptstadt des Bundesstaats New York, weigert sich die Polizeiführung gegen den Willen des Gouverneurs, das Protestcamp vor dem Staatskapitol zu räumen. Ein Pol...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.