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Streik in der Sackgasse

Die Lokführergewerkschaft GDL kämpft seit Monaten für den Rahmentarifvertrag

  • Von Dieter Hanisch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Jubiläum im Norden: Heute begeht die Lokführergewerkschaft GDL den 100. Streiktag im Konflikt mit der Nord-Ostsee-Bahn. Ein Grund zu feiern ist das nicht: Die Streikfront bröckelt.

Wer in Schleswig-Holstein im Radio die Verkehrsnachrichten hört, wird seit Monaten auf den Streik bei der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) hingewiesen. Am heutigen Freitag zählt man bereits den 100. Streiktag des Jahres. Die Auseinandersetzung zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) und der NOB, die zur Veolia-Unternehmensgruppe gehört, steuert in den zehnten Monat. Die jüngste Streikserie begann mit dem 23. September. Es ist der mittlerweile 17. Streikaufruf seit Februar. Bei anderen Privatbahnen ist der Konflikt längst beendet.

Doch der Streit scheint im hohen Norden längst aus dem Ruder gelaufen zu sein, weil die zu dbb beamtenbund und tarifunion gehörige GDL sich zunehmend in eine Sackgasse manövriert hat. Mit ihrer Hartnäckigkeit hatten die Lokführer dafür gesorgt, dass die NOB auf ihren Strecken zwischen Hamburg und Westerland, Kiel und Husum, Husum und St. Peter Ording sowie Kiel und Eckernförde nur unregelmäßig verkehrte, ...


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