Kritik muss man ertragen können

Bundestags-Sportausschuss tagt nicht mehr öffentlich - seine Vorsitzende stimmte dagegen

Der Sportausschuss des Deutschen Bundestags beschloss mit den Stimmen der Koalition, nicht mehr öffentlich zu tagen. Die Bürger werden wieder ausgeschlossen. Mit DAGMAR FREITAG (Foto: DBT/Ossenbrink), der Ausschussvorsitzenden, sprach OLIVER HÄNDLER über Transparenz, Demokratie und Computergedaddel.

Dagmar Freitag

ND: Frau Freitag, der Sportausschuss unter Ihrem Vorsitz will nicht mehr öffentlich tagen. Ist das nicht ein Schritt zurück?
Freitag: Das würde ich so unterschreiben. Wir waren der erste Ausschuss, der beschloss, Sitzungen dauerhaft öffentlich abzuhalten, außer in begründeten Ausnahmefällen. Lange Zeit hatten wir damit ein Alleinstellungsmerkmal und gingen so mit gutem Beispiel voran, dem sich kürzlich der Europa-Ausschuss des Bundestages anschloss.

Sie stimmten erfolglos gegen den Antrag der Koalition.
Ja, natürlich. Wir haben mit der Form der öffentlichen Beratung nicht nur Aufmerksamkeit erregt, sondern auch viel Lob dafür bekommen. Daher bedauere ich diesen Schritt sehr, da wir in einer Zeit leben, in der die Menschen ihren Wunsch nach mehr Transparenz in der Politik z...

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