Ralf Klingsieck, Paris 07.11.2011 / Ausland

Rechte schießt sich auf Hollande ein

Frankreich: Kampagne gegen PS-Präsidentschaftskandidaten

Nach dem massiven Erfolg der Urabstimmung der Sozialisten und ihrer Anhänger versucht Frankreichs Rechte jetzt, die Initiative zurückzugewinnen, indem das Programm des designierten PS-Präsidentschaftskandidaten François Hollande Punkt für Punkt »demontiert« und als »unseriös« abqualifiziert wird.

Die rechte Regierungspartei UMP hat aus wortgewandten Minister und Abgeordneten eine »Arbeitsgruppe Gegenschlag« gebildet, deren Mitglieder gezielt zu Auftritten in Rundfunk und Fernsehen geschickt werden. Dieser Tage veranstaltete sie einen Parteikonvent, auf dem die eigenen Argumente gegen die Ziele und Ankündigungen von François Hollande und der Sozialistischen Partei schon mal im internen Kreis erprobt wurden. Bei Auftritten von UMP-Politikern in den Medien fällt auf, dass alle bis hin zur Wortwahl den ausgearbeiteten »Argumentationshilfen« folgen, was schnell langweilig wird und wenig überzeugend wirkt. Fragen Journalisten nach und versuchen in die Tiefe zu gehen, dann geraten die UMP-Politiker oft ins Schwimmen und verhaspeln sich. Derselbe Effekt tritt auf, wenn sie von ihren schriftlichen Vorlagen abweichen und zu improvisieren versuchen.

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