Ablehnung ohne Folgen

In allen skandinavischen Ländern lehnt die Bevölkerungsmehrheit den Kriegseinsatz in Afghanistan ab

  • Von Gregor Putensen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Alle skandinavischen Staaten haben Truppen nach Afghanistan entsandt. Einen schnellen Rückzug zögern die Regierungen aber trotz der mehrheitlichen Ablehnung des Kriegseinsatzes in der Bevölkerung weiter hinaus.

Die Bilanz des unter USA-Führung nunmehr zehn Jahre währenden Krieges in Afghanistan ist bekannt: Militärisch ist das Land nicht zu befrieden - der vorgebliche Demokratieexport des Westens ist gescheitert. Der ursprünglich auf den Schutz der vom Westen etablierten Regierung unter Präsident Hamid Karsai beschränkte Einsatz mutierte binnen kurzer Zeit zu einem landesweiten Krieg einer Koalition von 48 »willigen« Staaten. An diesem in der offiziellen Propaganda lediglich als »Mission« oder »Einsatz« herabgestuften Krieg beteiligen sich außer Island, das über keine eigenen Streitkräfte verfügt, alle übrigen vier Staaten Nordeuropas.

Öffentliche Proteste gegen die Kriegsbeteiligung der nordischen Staaten gibt es zwar seit Langem. Deren Teilnehmer entsprachen bis auf Dänemark den jeweils unterschiedlich starken Mehrheiten, die das Abenteuer am Hindukusch ablehnten. Zu politischen Konsequenzen führte das allerdings nicht; der Kriegsalltag ...

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