Das Tollhaus an der Elbe

Hamburgs neue Philharmonie wurde zur Dauerbaustelle - nun kommt der Fall vor Gericht

  • Von Jenny Tobien, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Kosten für die Hamburger Elbphilharmonie explodieren, das Ende der Bauzeit ist ungewiss. Die Stadt Hamburg und der Konzern Hochtief schieben sich gegenseitig die Schuld zu und treffen nun vor Gericht aufeinander. Am Konzerthaus selbst herrscht weitestgehend Baustopp.

Hamburg. Später, teurer, absurder: Der Bau der Hamburger Elbphilharmonie nimmt immer neue Dimensionen an. Frühen Planungen zufolge müsste der Prestigebau, der einmal zu den zehn besten Konzerthäusern weltweit zählen soll, eigentlich in diesen Tagen fertiggestellt werden. Doch auf der spektakulärsten Baustelle im Norden herrscht weitestgehend Stillstand. Eine Eröffnung ist frühestens für das Jahr 2014 in Sicht. Von heute an streiten Stadt Hamburg - seit dem Frühjahr hat die SPD die absolute Mehrheit im Rathaus - und der Konzern Hochtief vor Gericht. Es geht um permanente Verzögerungen und um Millionenforderungen.

»Wir kämpfen mit offenem Visier«, hatte Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) bereits im Kulturausschuss angekündigt. Ziel sei, die Elbphilharmonie so schnell wie möglich und in der geforderten Qualität fertigzustellen. »Wir werden die wirtschaftlichen Interessen der Stadt wahren«, verspricht Kisseler.

Will der Ba...

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