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Chaos als Endzustand der Welt

Impressionen vom 21. Theaterfestival euro-scene Leipzig

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
»Fractured«

Tonstörung, das diesjährige Motto der euro-scene Leipzig, meine nicht allein Missklänge in der Musik, sagt Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff: Allgemeiner gehe es darum, Störungen in der Gesellschaft in der ästhetischen Form von Kunst aufzuzeigen.

Mit zwölf Gastspielen aus zwölf Ländern in 25 Vorstellungen auf den Bühnen von zehn Spielstätten war die 21. Ausgabe des Festivals für Theater, Tanz, Performance, Experiment zur Beweisaufnahme angetreten. Ob alle Gastspiele, mit rund 7200 Zuschauern zu fast 96 Prozent ausgelastet, den gesteckten Rahmen ausfüllten, darüber darf gestritten werden; vielfältige Annährungen an das Thema gab es allemal zu sehen.

So verblüfften Dragana Bulut aus Belgrad, Maria Baroncea und Eduard Gabia aus Bukarest mit ihrer Performance »E.I.O«, was immer das heißt. Kurzerhand drehten sie den Spieß um: Die Besucher waren gefragt, Zuschauer oder Akteur zu sein. Den Akteuren stand eine Szene voller Utens...


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