Heuschrecken fressen nachhaltig

Studie weist auf Chancen hin, die Erträge zu erhöhen und den Ruf aufzupolieren

  • Von Benjamin Beutler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wegen strengerer staatlicher Regulierung und schlechtem Image setzt die Branche der Beteiligungsgesellschaften verstärkt auf den Nachhaltigkeits-Stempel. Laut einer aktuellen Studie könnten durch einen solchen Investmentansatz auch höhere Erträge generiert werden.

Europas Finanzjongleure machen sich Sorgen um Ruf und Geschäft. Gemeinsam mit der Umweltstiftung WWF hat Doughty Hanson & Co, eine der größten Private-Equity-Gesellschaften in Europa, darum eine Studie zu Nachhaltigkeit und Verantwortung im Finanzgeschäft veröffentlicht. Ergebnis: Getreu der Nachhaltigkeitsidee zahlt sich auch Rücksicht auf Mensch und Umwelt aus. »Ein verantwortungsbewusster, nachhaltiger Investmentansatz kann zusätzlichen Wert für alle Stakeholder (Eigentümer, Mitarbeiter, Kunden etc., d. Red.) schaffen«, basteln WWF und Doughty Hanson am Selbstbild einer Milliarden-Branche im Dienste von Realwirtschaft und Allgemeinwohl. Private-Equity-Gesellschaften sollten ermutigt werden, transparenter zu berichten, auch über soziale und Umweltaspekte sowie das Thema gute Unternehmensführung. Investitionen unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Aspekte sowie der Prinzipien guter Unternehmensführung könne »Finanz- und...

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