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Eine Wolgadeutsche

Lydia Hermann berichtet über ihre Verbannung

  • Von Marga Voigt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der 28. August 1941 besiegelte das Schicksal der Russlanddeutschen in der Sowjetunion. Mit dem Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets wurde, zwei Monate nach dem heimtückischen Überfall Hitlerdeutschlands auf die UdSSR, die Umsiedlung der Deutschen in Gebiete östlich des Urals angeordnet. Unter Kontrolle russisch sprechender Aufseher musste auch die Großfamilie Hermann Anfang September für immer ihre Höfe in Mariental, einem Dorf in der Wolgadeutschen Sowjetrepublik, verlassen. Lydias Familie zählte 23 Personen, unter ihnen acht Kinder im Alter von zwei bis neun Jahren.

Das Dorf Stepnoi Kutschuk, inmitten der Altai-Steppe, war fortan, zwangsweise, ihr neues Zuhause. Sie durften den Ort nicht verlassen. Zu Anfang jedes Monats kamen NKWD-Leute, um die Anwesenheit zu überprüfen.

Lydia Hermann war erst zwölf Jahre und musste zur Arbeit auf die Tenne. Die Schule begann in den Kriegsjahren erst, wenn die Felder abgeerntet waren. Di...

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