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Wohlstand ohne Fossile - ein Experiment

Germanwatch-Geschäftsführer Christoph Bals über Chancen des UN-Klimagipfels in Durban

Christoph Bals ist Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, einer deutschen Nichtregierungsorganisation, die sich für Nord-Süd-Gerechtigkeit und den Erhalt der natürlichen Umwelt engagiert. Steffen Schmidt sprach mit ihm über die Aussichten weitergehender Klimaschutzvereinbarungen beim heute beginnenden UNO-Klimagipfel in der südafrikanischen Hafenstadt Durban.

Christoph Bals

ND: Sie haben schon an etlichen Klimagipfeln teilgenommen. Hat man da überhaupt noch Erwartungen auf konkrete Ergebnisse?
Bals: Ja. Ich glaube, dass die Verhandlungen im Rahmen der UNO seit 1992 der wohl wichtigste Faktor für internationale Fortschritte beim Klimaschutz gewesen sind. Ich hoffe, dass die jetzige Krise überwunden wird.

Die letzten beiden Gipfel in Kopenhagen und Cancún brachten aber kaum konkrete Fortschritte ...
Da muss man ein bisschen weiter ausholen. Der Verhandlungsprozess zwischen den Gipfeln in Bali 2007 und Kopenhagen 2009 war in mancher Hinsicht durchaus erfolgreich. Er hat das Thema auch in Ländern auf die Agenda gesetzt, wo es vorher kaum diskutiert worden ist. Nehmen Sie China: 2007 hatten nur rund 20 Prozent der Chinesen schon mal vom Klimawandel gehört, Ende 2009 waren es 90 Prozent. Auch auf Regierungsebene kam das Thema in vielen Ländern erst durch diesen Prozess auf die Agenda. Im arabischen Raum führte...


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