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Auf der dunklen Seite der Demokratie

Zwei Japanerinnen aus Fukushima sind beeindruckt von den Anti-Atom-Protesten im Wendland

  • Von Thomas Klatt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Auch Opfer der Nuklearkatastrophe von Fukushima nehmen an den gegenwärtigen Protesten gegen den Castortransport teil und versprechen sich Anregungen für eine Anti-Atom-Protestbewegung in Japan.

Kanako Nishikata und ihre Kinder: »Japaner sind unrelaxed«

Das gab es in den vergangenen Jahrzehnten des Anti-Atom-Protestes im Wendland noch nie. Gut ein Dutzend Japaner, die meisten von ihnen Frauen und Kinder, nebst eigenem Kamerateam läuft durch Dannenberg und Gorleben. Um ihren Hals tragen sie kleine gelbe Protest-X-Kreuze. Die meisten von ihnen kommen aus der Präfektur Fukushima. Sie sind Opfer der Reaktorkatastrophe, die dort im Frühjahr begann. Auf Einladung von Greenpeace sind sie hierhergekommen, um mit eigenen Augen zu sehen, wie in Deutschland der Protest gegen die Atomkraft organisiert wird. Etwas Ähnliches haben sie in Japan noch nie erlebt, dort befindet sich der Protest gegen Tepco & Co. noch in seinen Anfängen.

»Ich bin total beeindruckt von diesen vielfältigen Möglichkeiten des Nein-Sagens und des Widerstands. Die machen hier Musik und feiern friedlich während ihrer Blockaden. Wir sind da in Japan in unseren Ausdrucksmöglichkeiten sehr beschränkt. Japaner sind da ziem...


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