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Blochers Zeit läuft ab

Angekündigter Sturm der Schweizer Rechtspopulisten auf den Ständerat gescheitert

  • Von Steffen Klatt, St. Gallen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Schweizerische Volkspartei hat ihre Vertretung in der Kleinen Kammer des Parlaments ausbauen wollen. Doch sowohl der bekannte Christoph Blocher als auch Präsident Toni Brunner verloren in ihren Kantonen.

Am Ende hat wohl selbst Christoph Blocher nicht mehr an seinen Sieg geglaubt. Der selbst ernannte Volkstribun, Milliardär und abgewählte Justizminister wollte einen der beiden Sitze seines Heimatkantons Zürich im Ständerat erringen, der 46-köpfigen kleinen Kammer des Parlaments. Der 71-Jährige trat dafür gegen die beiden Amtsinhaber an, den Liberalen Felix Gutzwiller und die Grünliberale Verena Diener.

Gegen die beiden populären Vertreter des Kantons hatte der Frontmann der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP) am Sonntag jedoch keine Chance. Blocher kam nur auf 132 000 Stimmen. Gutzwiller erhielt 250 000 Stimmen, Diener 224 000. Selbst in seiner Gemeinde Herrliberg, ein Wohnort der reichen Zürcher, wurde Blocher von den Konkurrenten überflügelt.

Die politische Karriere Blochers ist damit nicht am Ende, da er im Oktober in die große Kammer gewählt worden war, den Nationalrat. Doch auch da war der geistige Vate...


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