René Heilig 06.12.2011 /

Terror unterm Teppich

Politisch Verantwortliche für das Versagen der Sicherheitsbehörden ducken sich ab in einer »Großen Koalition«

Nach dem Willen von Innenexperten aus Union und SPD soll eine Bund-Länder-Kommission die Pannen bei der Fahndung nach den Rechtsterroristen des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU) untersuchen. Man schließt die Öffentlichkeit aus und verkauft das als Effektivitätszuwachs im Kampf gegen Nazi-Gewalt.

Im Eisenacher Schafrain starben die männlichen Zellenmitglieder. Die Spurensicherung führte noch immer nicht zu klaren Aussagen.

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat inzwischen einiges aufgefahren, um die Anfang November aufgeflogenen rechtsterroristischen Strukturen auszuleuchten. 421 Beamte sind »angesetzt«, um das um die »Zwickauer Zelle« geknüpfte Netzwerk aufzuklären. In den kommenden Wochen wird man weitere 100 Polizisten in die verschiedenen Ermittlungsgruppen eingliedern. Da auch der Verfassungsschutz alle verfügbaren Experten im Einsatz hat, sollte Aufklärung eigentlich rasch gelingen. Doch weit gefehlt. Trotz zahlreicher V-Leute in der Szene weiß man offenbar nicht viel über das Treiben im rechtsextremistischen Teil der Gesellschaft.

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