Axel Pinck 10.12.2011 / Reise

Elch mit Marmelade zum Frühstück?

Zu Besuch in Västra Götaland bei Schwedens bester Knäckebrotbäckerin

Schwedische Bilderbuchlandschaft zwischen Vänern- und Vätternsee in Västra Götaland, rund 120 km nordöstlich von Göteborg. Kleine Orte mit vielen, bunt angemalten Häusern und 800 Jahre alten Kirchen. In den Wäldern leben Elche, und auf grünen Weiden zwischen sanften Hügeln grasen Kühe und Schafe. Hier gedeiht auch das Korn für das wohl beste Knäckebrot Schwedens.

Das Elchknäckebrot ist ein Renner.
»Välkommen«, Annalena öffnet die Tür zur Backstube von »knäck & bräck« und strahlt gleich übers ganze Gesicht. Hinter den Mauern eines unscheinbaren flachen Gebäudes im Dörfchen Östra Tunhem duftet es herrlich nach frisch gebackenem Brot. Niclas, der nebenbei noch bei Volvo arbeitet, hat gerade mehrere Bleche mit Lingonknäcke aus dem Ofen geholt, dem Preiselbeeren aus dem nördlichen Dalarna einen unverwechselbaren Geschmack verleihen. An einem Tisch schlagen Mitarbeiter Eier auf, etwas weiter rührt eine Maschine unermüdlich einen dunklen groben Teig, der gleich daneben dünn ausgewalzt wird. »Hier«, die gut gelaunte Bäckerin zeigt uns einen Ausstecher mit den Umrissen eines Elches, »den hat unser Schmied im Ort hergestellt.«

Das hauchdünne Knäckebrot in der Form des schwedischen Nationaltieres gehört zu den Rennern in Annalenas Sortiment. Erst seit gut zwei Jahren hat sich die muntere Bäckerin auf Knäckebrot spezialisiert, die knusprigen Leckereien haben ihr in kürzester Zeit eine landesweite Fangemeinde gebracht.

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