Für die Demokratie?

»neues deutschland« schrieb einen Brief an Bundesministerin Kristina Schröder - und erhielt eine ausweichende Antwort

Am 26. Oktober bat nd-Chefredakteur Jürgen Reents Bundesjugendministerin Kristina Schröder, die Einordnung des »nd« als »linksextremistisches Medium« in einer für den Schulunterricht herausgegebenen Broschüre zu erläutern. Nach mehreren hinhaltenden Zusagen brauchte es sechs Wochen, bis das Ministerium sich am 7. Dezember in eine lapidare Antwort schlich. Wir dokumentieren die Korrespondenz.

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

mit Förderung des BMFSFJ hat die in München ansässige Zeitbild Stiftung ein Unterrichtsmaterial für Schulen »Demokratie stärken / Linksextremismus verhindern« herausgegeben, für das Sie ein Geleitwort an die Lehrerinnen und Lehrer verfasst haben. Das Magazin soll, so schreiben Sie, die Unterrichtskräfte wie auch deren Schülerinnen und Schüler »für das Thema Linksextremismus sensibilisieren«, es soll »zu diesem komplexen Thema informieren und eine Grundlage für eine lebhafte und kritische Diskussion in der Schule liefern«.

Ohne mich hier mit der Gesamtheit dieses Magazins und einigen durchaus verwunderlichen - man könnte auch sagen: abwegigen - Aspekten darin zu befassen (wie die Abbildung des SPD-Gründervaters Ferdinand Lassalle zwischen einem Anarchismus-Symbol, einem Lenin-Engels-Marx-Banner und einem Roten Stern des Kommunismus), möchte ich die Seite 21 dieses Magazins ansprechen: Dort füh...

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