Die IAEO spielt mit dem Feuer

Irans Atomwaffenprogramm - nichts bewiesen, viel behauptet

  • Von Jan van Aken
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

»Iran ist heute isoliert, die Welt ist geeint und wendet die härtesten Strafmaßnahmen an, die Iran je erlebt hat«, sagte US-Präsident Barack Obama unlängst. Er wiederholte die Haltung der USA, nach der im sogenannten Atomstreit mit Teheran »keine Option vom Tisch« sei. Der (vorerst) Kalte Krieg des Westens gegen Iran geht also weiter.

Im Februar 2003 war es Colin Powell, der die Weltöffentlichkeit von einem irakischen Biowaffenprogramm zu überzeugen versuchte. Unvergessen ist seine brillante Dia-Show im UN-Sicherheitsrat, über mobile Labore und Saddams Phantompocken.

Heute wird der US-Regierung diese Arbeit abgenommen - von der internationalen Atombehörde IAEO. In ihrem jüngsten Bericht zum iranischen Atomprogramm zeichnet die IAEO das dramatische Bild eines atomaren Raketensprengkopfes kurz vor der Fertigstellung. Nicht weniger brillant als seinerzeit Colin Powell, und genau so dünn in der Faktenlage.

Zumindest was das Heute angeht. Bei genauer Lektüre des IAEO-Berichtes wird deutlich, dass hier zwei Zeiträume unterschieden werden müssen: bis zum Jahre 2003 - und die Zeit danach. Nach der heutigen Faktenlage ist/scheint es durchaus möglich, dass der Iran bis Ende 2003 ein koordiniertes Programm zum Bau einer Atombombe unterhalten hat. Dafür liefert auch der...

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