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Solarbranche in der Krise

Billigkonkurrenz aus China und Förderkürzungen bereiten deutschen Herstellern Probleme

  • Von Fabian Welters
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Solarunternehmen Solon ist das erste prominente deutsche Opfer der Branchenkrise. Ursachen sind die Konkurrenz aus Asien und Kürzungen bei der Förderung. Marktbeobachter gehen aber davon aus, dass die Solarindustrie nicht sterben wird.

Die gesamte deutsche Solarbranche schwächelt derzeit. So meldete Q-Cells in den ersten neun Monaten dieses Jahres Verluste, der Umsatz ist drastisch eingebrochen. Auch für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen aus Bitterfeld-Wolfen keine Besserung. Bei Solarworld sieht es nicht viel besser aus: Nach Gewinnen im ersten Halbjahr rutschte das Bonner Unternehmen zwischen Juli und September in die roten Zahlen. Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung German Consulting Group wollen drei von vier deutschen Solarunternehmen Stellen streichen.

Nach der Pleite des Berliner Herstellers warnt nun sogar der SPD-Vizefraktionschef Ulrich Kelber vor dem »Zusammenbruch einer Zukunftsbranche in Deutschland«. Die Bundesregierung schaue dabei tatenlos zu. Kelber sorgt sich um den Standort Deutschland: Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) solle prüfen, ob China seine eigene Solarindustrie ungerechtfertigt subventioniert.

Tatsäch...


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