Der Speer der Nation

Vor 50 Jahren begann der bewaffnete Kampf in Südafrika

  • Von Hans-Georg Schleicher
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als am 16. Dezember 1961 Südafrikas Apartheid-Regime den Jahrestag eines Sieges über die Zulus bei der Unterwerfung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit feiert, erschüttern Explosionen das Land. Sabotageakte gegen Regierungsbüros und Hochspannungsmasten signalisieren den Beginn einer neuen Etappe im Kampf gegen die Rassendiskriminierung und Unterdrückung.

Das Sharpeville-Massaker im Vorjahr, Ausnahmezustand sowie Verbot des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) und anderer Organisationen hatten die bis dahin praktizierte Politik des gewaltlosen Widerstandes in Frage gestellt. Als 1961 erneut ein Streik brutal unterdrückt wurde, fiel - nicht unumstritten - eine schwerwiegende Entscheidung. Der neu geschaffene, sich aus Freiwilligen des ANC und der bereits seit 1950 verbotenen Kommunistischen Partei rekrutierende Umkhonto weSizwe (MK), was in Zulu »Speer der Nation« heißt, nahm den bewaffneten Kampf auf, zunächst mit Sabotageakten, bei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 687 Wörter (4999 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.