Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Abschiebeknast soll geschlossen werden

Mainzer Ministerin: »Völlig überdimensioniert«

  • Von Jens Albes, dpa
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

152 Haftplätze, rund 40 Mitarbeiter und nur 22 inhaftierte Ausländer: Das Abschiebegefängnis Ingelheim in Rheinland-Pfalz ist zu groß und seit langem umstritten. Nun naht das Ende der Haftanstalt.

Ingelheim. Die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Irene Alt (Grüne) will das Abschiebegefängnis in Ingelheim bei Mainz schließen. Damit rücke sie vom bisherigen Prinzip »ergebnisoffener Beratungen« ab, teilte ihr Ministerium am Freitag in Mainz mit. Zu diesem Entschluss gelangt sei Alt aufgrund der Zwischenbilanz der drei Arbeitsgruppen eines prüfenden Runden Tisches, einer Analyse der Verträge und Kosten sowie eigener Eindrücke von dem Gefängnis. Sie habe den Runden Tisch gebeten, bis Ende 2012 ein neues Konzept für die Abschiebehaft im Land zu entwickeln. Anschließend werde das Integrationsministerium einen Zeitplan für die Schließung des Gefängnisses ausarbeiten.

Ein zentraler Grund ist nach den Angaben, dass die Einrichtung mit...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.