Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Rezension: Mit oder ohne Wein

Wenn Husten, Schnupfen, Heiserkeit die Runde machen, steht das Hühnersüppchen mit Ingwer wieder öfter auf dem Speiseplan. Überhaupt wird das Federvieh gern gegessen - in den letzten fünf Jahrzehnten hat sich allein der Konsum von Hühnerfleisch vervierfacht und auch der Gänsebraten kommt nicht mehr nur zu Weihnachten auf den Tisch. Viele Menschen wollen sich einfach gesünder ernähren.

Der erfolgreiche Buchautor, Publizist und Koch Gerd Wolfgang Sievers hat diesem Bedürfnis Rechnung getragen und verschiedene Geflügel gebacken, gedünstet, gekocht und gebraten, mariniert, gedämpft, gewürzt und diese Arbeiten vermutlich ebenso genossen wie das Verzehren der Speisen im Anschluss. Er sieht auf dem Foto im Klappentext jedenfalls aus wie jemand, der gern Gutes zu sich nimmt. Sympathisch. Wer nun neben dem Traditionseintopf mit Huhn oder der gebratenen Gänsebrust einmal etwas anderes mit dem Fleisch ausprobieren möchte, das den Körper entschieden weniger belastet als ein fetter Schweinebraten, dem sei die Sieverssche Rezeptesammlung empfohlen.

Sie enthält nicht nur die Klassiker wie Coq au vin, den berühmten Hahn in Wein, oder Hühnerfrikassee, sondern auch einige neue Rezepturen, die weit weniger Alkohol oder Butter enthalten und einem dennoch das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Zum Beispiel im Vakuum gegarte Hühnerfilets mit Ingwer-Knoblauch-Salsa. Ein wunderbar leichtes Sommergericht in fröhlichen Farben. Das kann man getrost schon mal im Winter ausprobieren.

Gerd Wolfgang Sievers: Huhn & Co. Die besten Rezepte von Huhn & Pute, Ente & Gans. pichler verlag, 302 S., 29,99 €.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln