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Berlin Partner holte Jobs

(dpa). Die Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner hat in diesem Jahr nach eigenen Angaben 6938 Arbeitsplätze in die Hauptstadt geholt, wie das Unternehmen gestern zum Jahresabschluss mitteilte. 159 Unternehmen haben sich demnach neu angesiedelt oder ihren Berliner Standort aufgestockt. Damit sind nach der Erhebung Investitionen von 355 Millionen Euro verbunden.

Berlin Partner, die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, zieht damit die beste Bilanz seit 1998 - und das in einem schwierigen Jahr für die Agentur: Geschäftsführer René Gurka nahm nach Vorwürfen gegen seine Amtsführung im September seinen Hut. Neue Chefin ist Melanie Bähr.

Nach den Zahlen ist die Berliner Wirtschaft zuversichtlich: Die Hälfte der neuen Arbeitsplätze schaffen den Angaben zufolge hiesige Unternehmen. 2434 der neuen Jobs entstehen demnach in der Industrie, in die das Land Berlin besondere Hoffnung setzt. Weiterhin stark sind die Bereiche Dienstleistungen und Kreativwirtschaft.

Die Agentur schreibt sich folgende Ansiedlungen auf die Fahne: Eine Vertriebseinheit des Computerherstellers Fujitsu Technology Solutions mit 400 Beschäftigten, die Zentrale des Filmverleihs Studiocanal (früher Kinowelt) mit 100 Mitarbeitern, ein Kundenzentrum des Internetversandhauses Amazon mit 400 Arbeitsplätzen und das neue Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung, für das mehr als 500 Beschäftigte aus Bonn und Stuttgart nach Berlin kommen.

Außerdem seien 4122 Arbeitsplätze für Berlin gesichert worden, darunter die 1200 Jobs in der Vertriebszentrale von Mercedes-Benz, die vom Potsdamer Platz nach Friedrichshain zieht. Die Werbekampagne unter dem Schlagwort »beBerlin« läuft zum Jahresende planmäßig aus. Einzelne Elemente wie die Industriekampagne »ich bin ein berliner« will die Gesellschaft aber beibehalten.

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