Abschied vom »Hitlerismus«

In den 80er Jahren: Rechtsterrorist Odfried Hepp nutzt Kanäle nach Nahost und in die DDR

  • Von Carsten Hübner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zu den schillerndsten Figuren des deutschen Rechtsterrorismus gehört Odfried Hepp.

Schon als Jugendlicher ist der 1958 im baden-württembergischen Achern geborene Hepp in neonazistischen Gruppen aktiv und gehört zum Umfeld der Wehrsportgruppe Hoffmann. Nach deren Verbot Ende Januar 1980 schließt er sich Hoffmanns Ersatzorganisation WSG Ausland an und geht nach Libanon. Nach Disziplinierungsmaßnahmen und Folterungen, denen auch Hepp ausgesetzt ist und die zwei Gesinnungsgenossen das Leben kosten, kehrt er 1981 fluchtartig in die Bundesrepublik zurück. Für Hepp bedeutet dies jedoch keineswegs die Abkehr von der neonazistischen Gewaltszene. Im Gegenteil.

Im April 1982 beginnt er gemeinsam mit Walther Kexel, einem führenden Aktivisten der Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands (VSBD) in Hessen, mit dem professionellen Aufbau einer Untergrundorganisation. In Frankfurt und Nürnberg werden konspirative Wohnungen angemietet. Logistik und Planung unterscheiden sich deutlich von vergleichbaren Strukturen der rechten Terr...

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