Günter Görtz 27.12.2011 / Kultur

Ewige Heimat: das ›Maxim‹

Johannes Heesters tot

Eigentlich hat er nie etwas anderes gespielt als sich selbst: den eleganten, manchmal spitzbübischen Charmeur: Johannes Heesters. Heerscharen von Frauen lagen ihm zu Füßen. Und nicht weniger Männer haben ihn beargwöhnt, beneidet. In seinem Leben hat er wohl alles erreicht, wovon man nur träumen kann. Kaum bedrängt durch die politischen Zeitläufte lebte er sein Künstlerdasein. Ganz gleich, ob unter den Nazis weitermarschiert wurde, bis alles in Scherben fiel, oder die Menschen begannen, sich nach dem Krieg ihr neues Leben einzurichten, sich schon bald die Welt wieder in verfeindete politische Lager teilte bis hin zu neuerlicher politischer Wende – der Schauspieler-Sänger schmetterte unverdrossen »Heut' geh ich ins Maxim«, »Du hast Glück bei den Frauen«, »Man müsste Klavier spielen können«.

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