Die schönste Frau der Welt?

2012 feiert Dresden »500 Jahre Sixtinische Madonna«. Goethe, Ibsen, Hebbel waren verzückt, Dostojewski: enttäuscht

  • Von Simona Block, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein seltenes und wahrhaft einziges Werk« nannte Giorgio Vasari, der Vater der italienischen Kunstforschung, Raffaels Werk. Da hing das vom »Malerfürsten der Renaissance« geschaffene Altarbild seit 35 Jahren unbeachtet von der Kunstwelt in der Klosterkirche San Sisto von Piacenza in Norditalien.

Weltberühmt wurde es erst, nachdem es Sachsens Kurfürst und Polen-König August III. 1754 erworben und über die Alpen nach Dresden hatte bringen lassen. In der Madonna wollte Raffael die »schönste Frau der Welt« auf Leinwand bannen. Raffael, damals erster Maler am päpstlichen Hof, hatte den Auftrag für die »Sixtinische Madonna« 1512 von Papst Julius II. erhalten.

Mit einer großen Sonderausstellung (26. Mai bis 26. August) feiern die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 2012 Raffaels Kultbild unter dem Titel »Die schönste Frau der Welt wird 500«. Geplant sind auch Vorträge, ein Katalog und Veranstaltungen rund um dieses Gemälde, eines der b...


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