Hendrik Lasch, Dresden 04.01.2012 / Inland

Früherer CDU-Mann soll Apfel beerben

Erzgebirgler als NPD-Landeschef in Sachsen nominiert / Personifizierung des »sächsischen Weges«

Der Erzgebirgler Mario Löffler soll Chef der sächsischen NPD werden. Er verkörpert das Bild der Partei, das sein Vorgänger Holger Apfel jetzt als Bundeschef propagieren will.

»Seriöse Radikalität« - mit diesem Etikett versieht Holger Apfel einen Kurs, der den damaligen sächsischen Landeschef der NPD im November an die Spitze der Bundespartei spülte. Zwar werden ideologische Grundsätze nicht preisgegeben. Apfel verordnete der NPD aber einen Abschied von allzu viel Verbalradikalismus und Vergangenheitsorientierung. Gegner wetterten zwar über den »verwässerten Kurs« eines »Apfel-Pragmatismus«. Doch der Aufstand gegen Amtsinhaber Udo Voigt hatte Erfolg: Apfel wurde neuer Bundeschef. Seither blieb er zwar Fraktionschef im Dresdner Landtag, gab aber den Landesvorsitz ab.

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