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US-Militär rettete Iraner

Geiseln aus Piratengewalt befreit

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Teheran hat die Rettung von 13 iranischen Geiseln aus Piratengewalt durch die US-Kriegsmarine begrüßt.

Teheran/Washington (dpa/AFP/ nd). Die Geiselretter gehörten der Kampfgruppe um den Flugzeugträger »USS Joh C. Stennis« an, über deren Präsenz im Persischen Golf Teheran sich erst kürzlich empört hatte.

»Das war eine humanitäre Tat der US-Marine und wir begrüßen sie«, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Ramin Mehmanparast, nach Angaben des Nachrichtensenders Al-Alam am Wochenende. »Es sollte die Aufgabe aller Länder sein, gegen Piraterie auf See zu kämpfen.«

Die Besatzung des US-Zerstörers »USS Kidd« hatte - wie das Zentralkommando der US-Seestreitkräfte mitteilte - am Donnerstag nahe der Straße von Hormus einen Notruf aufgefangen. Dieser kam vom Kapitän des bereits vor 40 bis 45 Tagen von Piraten gekaperten Fangschiffes »Al Molai«. Zur selben Zeit habe die Besatzung eines US-Hubschraubers ein Piratenboot an der Seite des iranischen Schiffes liegen sehen. Daraufhin habe ein Team der »USS Kidd« die Besatzung der »Al Molai« befreit. Die iranischen Geiseln hätten unter harten Bedingungen gelebt, mit begrenzten Essensrationen und unter der Androhung von Gewalt, sagte Josh Schminky von der Besatzung der »USS Kidd«. »Nachdem wir an Bord kamen, gaben wir ihnen Essen, Wasser und medizinische Versorgung. Wir haben unser Möglichstes getan, die Fischer freundlich und respektvoll zu behandeln.« Der Kapitän des iranischen Schiffes habe »seine aufrichtige Dankbarkeit« bekundet.

Unterdessen hat US-Verteidigungsminister Leon Panetta Iran mit einer militärischen Reaktion im Falle der Sperrung der strategisch wichtigen Seestraße von Hormus gedroht. »Wir haben sehr deutlich gesagt, dass die USA eine Schließung der Meerenge von Hormus nicht akzeptieren werden. Dies ist eine andere rote Linie für uns, und wir werden darauf reagieren«, sagte Panetta am Sonntag gegenüber CBS. US-Generalstabschef Martin Dempsey nannte die Schließung der Meerenge »nicht tolerierbar«. Durch die Meerenge werden 20 Prozent des weltweiten Ölhandels abgewickelt.

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