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Wallraff schließt Vergleich

Köln (dpa/nd). In seinem Streit mit einem Brotfabrikanten muss Enthüllungsautor Günter Wallraff einige Vorwürfe entschärfen. Darauf verständigten sich beide Seiten am Freitag vor dem Kölner Landgericht. Wallraff hatte 2008 Missstände in der Brotfabrik aufgedeckt und dem Unternehmer ein Verfahren eingebrockt, das bereits mehrfach verschoben wurde. Er darf künftig nicht mehr behaupten, der Brotfabrikant entziehe sich dabei einer Verurteilung. Das Gericht stellte fest, dass die Aussage vorverurteilend sei.

Recherchen des Kölner Journalisten vor vier Jahren hatten zu einem Prozess gegen den Unternehmer geführt, der laut Anklage seine Mitarbeiter nicht ausreichend über Unfallgefahren aufgeklärt habe. Dieser Prozess hat noch nicht begonnen.

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