Jürgen Amendt 10.01.2012 /

Triebstau und Omnipotenz

Wulff und die Medien

Vielleicht sollten Journalisten öfter ins Theater gehen - oder Horrorfilme im Fernsehen gucken. Beides hat aufputschende und beruhigende Wirkung zugleich. In Shakespeare-Dramen geht es für gewöhnlich sehr blutig zu. Es gibt viele Intrigen, Meuchelmord ist die Regel, jeder kämpft gegen jeden. Das wahre Leben als Tragödie, von der man doch weiß, dass es nur ein Spiel ist. Ähnlich wie die Zombie-Filme, die beim Zuschauer jenen Schrecken verursachen, von dem man weiß, dass er nur der Kraft der Fiktion entstammt und daher wohltuend ist. Triebsublimation nennen das Psychologen. Derart tiefenentspannt lässt sich über das reale Leben mit seinem oft tristen Alltag gerechter berichten und urteilen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: