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Showpoint Charlie

Die neue »Black Box« an der Friedrichstraße ist Vorläufer eines Museums zum Kalten Krieg

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Gegend um den Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße ist nicht gerade ein Hort der sachlichen Geschichtsbetrachtung. Vielmehr verbindet sich hier der stramme, weniger historisch als streng ideologisch dargelegte Antikommunismus des Mauermuseums mit der billigen Symbolik eines alten Kontrollhäuschens sowie fliegenden Händlern mit Sowjet-Mützen und Gasmasken. Die Pläne für ein Museum des Kalten Krieges in unmittelbarer Nähe hatten Hoffnungen auf einen sachlicheren Geschichtsumgang an jenem Touristenmagneten wecken können. Die gestern bei einem Rundgang vorgestellten Pläne für den Museums-Vorläufer, die sogenannte Black Box, sind jedoch enttäuschend.

Jürgen Reiche, Direktor des Hauses der Geschichte Berlin und Kurator der Box an der Friedrichstraße/Ecke Zimmerstraße, redete sich in Fahrt. »Und draußen werden dann Mauerteile, alliierte Warnschilder und zwei Panzer platziert. Auf eine Atombombe mussten wir für die Ausstellung lei...


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