Asbest im Landtag

Sanierung fast beendet / Direktor: Keine Gefahr für Abgeordnete und Mitarbeiter

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Rainer August und Klaus Materne beseitigen Asbest.

So lange ist es nun schon her, aber noch gut in Erinnerung: Mit dem Alarmruf »Asbest« wurde die letzte DDR-Volkskammer aus dem Palast der Republik geworfen, weil angeblich die Vergiftung der frei gewählten Abgeordneten durch das heimtückische DDR-Regime drohte. Wie heute jedes Kind weiß, war das maßlos übertrieben. Eine wirkliche Gefahr für die Besucher und Mitarbeiter des Palastes bestand niemals. Aber es reichte, um die Volkskammer zu verjagen und den Startschuss zum Abriss des Palastes zu geben.

Nun schien es zunächst, als würde dem brandenburgischen Landtag ein gleiches Schicksal drohen. Seit einer Woche ist der gesamte Keller gesperrt. »Vorsicht Asbestfeinstaub« warnen Schilder. Ein thüringisches Unternehmen beseitigt seit Wochen die Asbest-Ummantelung der Heizungsrohre. Dieser Tage sollen die Arbeiten zu Ende gehen. Aufgeregte Fragen begleiteten den Vorgang: Drohte den Abgeordneten Gefahr? Waren die Mitarbeiter, die im Keller ...


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