Stefan Tenner 21.01.2012 / Wochennd

Frei, kritisch und unabhängig

Seit über 15 Jahren bereichert das Freie Sender Kombinat die Hamburger Medienlandschaft

Kleine, lokale Initiativen setzen mit ihren Stadtzeitungen, Freien Radios und Video-Produktionen den kommerziellen Medien etwas entgegen. Sie gehören zur Gegenöffentlichkeit und sind ein bunter Fleck im grauen Medienmainstream. Wie das FSK, das Freie Sender Kombinat in Hamburg. Ihre oft basisdemokratischen und kollektiven Entscheidungsstrukturen ermöglichen es, dass Bürgerinnen und Bürger selbst zu Wort kommen und über Themen berichten können, die andernorts untergehen.

»Wir sind mehr als nur Gegenöffentlichkeit.« Sören Drewes im Studio des Hamburger Freien Sender Kombinats (Radio FSK). Der 34-Jährige wollte zunächst nur Musik auflegen, wurde dann einer der Moderatoren.

FSK, das Freie Sender Kombinat in Hamburg, steht ganz in der Tradition Freier Radios. Nichtkommerzielle und selbstverwaltete Radios dieser Art tauchten in Westdeutschland erstmals in den 1970er Jahren auf und entstanden nach dem Ende der DDR auch im Osten der Republik. Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr als 30 Initiativen, die sich im Bundesverband Freier Radios (BFR) zusammengeschlossen haben. Die meisten von ihnen mussten sich den Zugang zu Frequenzen in oft jahrelangen Auseinandersetzungen erstreiten. Sie sendeten zunächst als Piratenradio, mit temporären Lizenzen oder in einem Offenen Kanal, wie einst in Hamburg.

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