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Wie voll ist Obamas Glas?

USA-Bürger zu Beginn des Wahljahres bei Bilanz des amtierenden Präsidenten gespalten

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Während Newt Gingrich mit seinem Überraschungssieg bei der Vorwahl in South Carolina das Kandidatenfeld im republikanischen Vorwahlkampf aufgemischt hat, wird USA-Präsident Barack Obama heute mit seiner dritten Rede zur Lage der Nation versuchen, Umfragepunkte für seinen Wiedereinzug ins Weiße Haus zu machen.

In den USA kursiert ein politischer Witz, der Barack Obama schlecht aussehen lässt: Vor zehn Jahren, so der Volksmund, hatten wir Johnny Cash, Bob Hope und Steve Jobs. Heute haben wir kein Geld (cash) mehr, keine Hoffnung (hope) und keine Arbeitsplätze (jobs). Drei Jahre nach Amtsantritt und zehn Monate vor der nächsten Wahl sind Land und Präsident angeschlagen. Und während die Großmacht in der jüngsten Weltwirtschaftskrise weiteren Boden verliert, beginnt der erste schwarze Präsident der USA das Jahr, in dem er für weitere vier gewählt werden will, als ein Regierungschef, der mehr Wähler enttäuscht als überzeugt hat.

Am Vorabend von Obamas heutiger, seiner dritten Botschaft zur Lage der Nation vor beiden Häusern des Kongresses ist die Wählerschaft über die Bilanz tief gespalten. Vor allem Wechselwähler äußern in aktuellen Umfragen ihre Enttäuschung über das Ergebnis der bisherigen Amtszeit, die wirtschaftliche Lage und den Gesamtku...


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