Brisante neue Indizien im Fall Ohnesorg

Fotos und Filmausschnitte werfen Fragen auf / Keine weiteren Ermittlungen geplant

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Neue Indizien im Fall Ohnesorg: Wenn die Behauptungen stimmen, offenbart der Fall des 1967 erschossenen Westberliner Studenten den Blick in einen ganzen Sumpf politischer Machenschaften.

Die Stasi spielt in den Enthüllungen, über die »Spiegel online« unter Hinweis auch auf Ermittlungen der Bundesanwaltschaft berichtete, keine Rolle. Immerhin schien die veröffentlichte Meinung ja den Fall des während einer Demonstration gegen den Besuch des persischen Schahs erschossenen Benno Ohnesorg gänzlich umschreiben zu wollen - als ein übles Produkt geheimdienstlicher Planungen der DDR. Der Mörder Karl-Heinz Kurras, so war im Mai 2009 bekannt geworden, war offenbar als IM für das MfS der DDR tätig gewesen. Ein daraufhin eingeleitetes Ermittlungsverfahren wurde im November 2011 eingestellt.

Ein Auftrag der Stasi war schon immer auszuschließen gewesen, schließlich hatte Kurras seine Tat unter den Augen von Polizisten begangen. Er hatte sich dabei auf Notwehr berufen. Wie jetzt berichtet wird, feuerte er den tödlichen Schuss aus nächster Nähe, aber gänzlich unbedrängt ab. Nicht nur unter Anwesenheit von Westberliner Polizisten...

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