Metaller fordern 6,5 Prozent mehr

Gewerkschaft will im Südwesten auch die unbefristete Übernahme

  • Von Gesa von Leesen, Stuttgart
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nach zwei Boomjahren in der Metallindustrie wollen die Beschäftigten mehr Geld sehen. Die Große Tarifkommission der IG Metall Baden-Württemberg beschloss am Mittwoch nahezu einstimmig, »bis zu 6,5 Prozent« zu fordern. Das Ländle ist der Pilotbezirk für die Metallbranche, an dem sich die Verhandlungen in anderen Bundesländern orientieren.

Es war eine lange Diskussion, sagte Bezirksleiter Jörg Hofmann, am Ende standen die 6,5 Prozent. Je nach Betrieb und wirtschaftlicher Lage hätten Tarifkommissionsmitglieder eine Forderung zwischen sechs und acht Prozent für die rund 750 000 Beschäftigten in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie ins Spiel gebracht. »Im Hohenlohischen zum Beispiel läuft die Wirtschaft sehr gut, da erwarten die Leute natürlich mehr«, so Hofmann. Er selbst hatte den Rahmen von 6 bis 6,5 Prozent im Vorfeld empfohlen. Dass die Tarifkommission dem in Sindelfingen nun nicht grundlegend widersprach, war zu erwarten. »Nein, es gab keine revolutionären Forderungen«, bestätigte ein Mitglied der Kommission nach der Debatte.

Hofmann begründet die 6,5 Prozent mit der wirtschaftlichen Entwicklung sowie mit der zu erwartenden Teuerungsrate. Das vergangene Jahr sei mit einer zu erwartenden Nettore...

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