René Heilig 01.02.2012 / Politik

Lizenz zum Töten für BND?

54 Prozent der Deutschen würden Geheimdienst-Killerkommandos akzeptieren

Ermittlungspannen und mögliche Verstrickungen in den Naziterror sowie die Bespitzelung von Linkspartei-Mandatsträgern haben den Verfassungsschutz in Bedrängnis gebracht. Der Auslandsgeheimdienst BND dagegen scheint bestens gelitten bei den Bürgern.

Gesucht werden »freiberufliche Mitarbeiter/innen mit hervorragenden Sprachfertigkeiten für arabische Sprachen, ostafrikanische Sprachen und Dialekte sowie Chinesisch und Koreanisch«. Auch Informatiker oder Volljuristen sind beim BND gefragt. Bis zum Umzug nach Berlin gilt Pullach als offizieller Arbeitsplatz. Wo der Job wirklich erledigt wird, ist geheim.

Die Stellenausschreibungen lassen Rückschlüsse auf die künftige Arbeit des Bundesnachrichtendienstes zu. Obwohl der BND inzwischen offen im Internet um Mitarbeiter wirbt und diverse soziale Vorteile wie einen soliden Beamtenstatus offeriert, können sich nur 15 Prozent der Befragten vorstellen, als Geheimagent zu arbeiten. 82 Prozent wenden sich ab.

Dabei ist die Fähigkeit, Menschen eiskalt umzubringen, in den Ausschreibungen gar nicht verlangt. Morde im BND-Auftra...

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