Hans-Gerd Öfinger 04.02.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Pinochets Regime wirkt nach

Chilenische Bildungsaktivisten besuchten VW-Werk in Braunschweig

Eine Betriebsbesichtigung und Gespräche mit Betriebsräten und Gewerkschaftern in Braunschweig standen am Donnerstag auf dem Besuchsprogramm von drei Aktivisten der jüngsten sozialen Massenproteste im südamerikanischen Chile.

Cariola, Murúa und Vallejo in Braunschweig

Derzeit reisen Camila Vallejo und Karol Cariola als Sprecherinnen der chilenischen Jugend- und Bildungsproteste sowie Jorge Murúa vom Gewerkschaftsdachverband CUT durch die Bundesrepublik. Im Braunschweiger VW-Werk mit rund 7800 Beschäftigten erfuhren die Gäste von Betriebsräten und IG-Metall-Vertrauensleuten Einzelheiten des bei VW praktizierten Mitbestimmungsmodells und des VW-Gesetzes, das Niedersachsen eine Sperrminorität garantiert und von Betriebsräten und Gewerkschaftern als Schutz vor Standortschließungen betrachtet wird. Allerdings stünde das Gesetz wegen Liberalisierungsbestrebungen der EU-Kommission wieder einmal auf der Kippe, klagten die Gewerkschafter. Vallejo und Cariola zeigten sich beeindruckt vom hohen gewerkschaftlichen Organisationsgrad im Konzern.

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