Hans-Gerd Öfinger 10.02.2012 / Bewegung

Wildwest im Steakhaus

Wie eine Restaurantkette versucht, sich der Betriebsräte zu entledigen

In der Steakhauskette Maredo geht es zu wie in Gangsterfilmen - Falschanschuldigungen, Kündigungen und Mobbing gegen Gewerkschafter. Der Konzern will seine Betriebsräte loswerden, vermutet man in der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG)

Der Widerstand gegen die Kündigung der meisten Beschäftigten in einer Filiale der Steakhauskette »Maredo« in Frankfurt am Main kommt in Fahrt. Am Mittwoch trafen sich rund 25 Betroffene und solidarische Menschen aus Gewerkschaften und Parteien im Frankfurter Gewerkschaftshaus und besprachen die Ausweitung der öffentlichen Solidaritätsarbeit.

Die meisten von ihnen werden sich am heutigen Freitag im Frankfurter Arbeitsgericht wiedersehen, wo die Kündigungsschutzklagen für die ersten zwölf gefeuerten Maredo-Beschäftigten verhandelt werden. Insgesamt 29 Betroffene klagen auf Weiterbeschäftigung und werden dabei wohl einen langen Atem brauchen. Das Verfahren dürfte sich über viele Monate hinziehen. Das Maredo-Management hatte nach Augenzeugenberichten Ende November in einer überraschenden und gut geplanten Aktion die Zugangstüren zum Betrieb abriegeln lassen und und etwa ein Dutzend der langjährigen Mitarbeiter unter massivem Druck zu ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: