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Tsunami bei den Untertiteln!

  • Von Charlotte Noblet
  • Lesedauer: 1 Min.

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Der Regisseur Iwai Shunji.
Der Regisseur Iwai Shunji.

Das Filmresümee von »Friends after 3.11« klang echt interessant: Der Regisseur Iwai Shunji befragt unterschiedliche Personen über den Tsunami vom 11. März 2011: Ein Umdenken für Japan? Entwicklung einer kritischen Meinung über die Atomenergie?

Der Vorspann gab dennoch den Ton an: Die Protagonisten wurden viel zu schnell präsentiert ... und leider ging es mit dem gleichen Tempo bei den Untertiteln weiter. Unmöglich ist auf Englisch zu lesen, was auf Japanisch vor der Kamera gesagt wird. Ist die japanische Sprache so dicht? Sprechen alle Gesprächspartner besonders schnell?

Interessant war dafür die Art der Fragestellung. Meistens wurden keine direkten Fragen gestellt, eher Vermutungen oder Halbsätze leise geworfen. Viel Aufmerksamkeit und unterschützende »Hu-Hum« wurden den Gesprächpartnern geschenkt. Damit drücken sie kaum Emotionen aus, aber reden, reden, reden... leider viel zu schnell für die englischen Untertitel.

Der Film bei der Berlinale läuft in der Sektion »Forum«:
https://www.berlinale.de/external/de/filmarchiv/doku_pdf/20126737.pdf

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