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Zukunftsschützer als Extremisten denunziert

»Marsch für Wasser« erinnert Perus Präsident Ollanta Humala an Wahlkampfversprechen

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Vergangene Woche kam der »Marsch für das Wasser« in Lima an. Mehr als 570 Kilometer haben die Aktivisten, die am 1. Februar in Cajamarca starteten, auf ihrem Protestmarsch für das Grundrecht auf Wasser zurückgelegt. Viele haben sich angeschlossen und auch in anderen Regionen des Landes wurde marschiert.

»Bergbau: heute das Brot, morgen der Tod« steht auf einem der Plakate, die die Demonstranten gestern bei ihrem Einzug in Lima in die Höhe hielten. Daneben war immer wieder die Parole »Conga no va« und »No contamine el agua« zu lesen. Die erste Parole »Conga kommt nicht« bezieht sich auf den Ausbau der Conga-Goldmine nahe der Stadt Cajamarca, die zweite fordert, Wasser und Umwelt besser vor Verschmutzungen zu schützen.

Der Schutz der natürlichen Ressourcen - und dazu zählte ausdrücklich auch das Wasser - war ein Programmpunkt in der Wahlkampagne von Präsident Ollanta Humala, kritisiert Hugo Blanco. Der Bauervertreter aus Cusco hat sich mit den Protestierenden aus Cajamarca solidarisiert.

»Der meiste Widerstand schlägt der Regierung von Ollanta Humala nun in den Landwirtschaftsregionen entgegen, wo er gewählt wurde und wo es Fundstätten gibt. Eben weil er nun für das Gold und gegen das W...


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