Florian Schmid 15.02.2012 / Bewegung

Ein bewegter Bücherfrühling

Passend zu den Aufständen und Krisenprotesten in aller Welt bringen Verlage viel neues zu Krise und Kapitalismus heraus

Vom arabischen Frühling über die Londoner Riots, die spanischen »Empörten« bis hin zur New Yorker Occupy-Bewegung: Im Jahr 2011 erlebten wir eine Breite und Vielschichtigkeit an Protesten wie seit Langem nicht mehr. Der Kapitalismus ist zwar noch recht munter, aber hie und da wurde er schon mal angezählt. Im Frühling werden die Krisenproteste weitergehen. Für Ende März und Mitte Mai sind große Protestereignisse in Frankfurt am Main, dem Sitz der EZB, geplant. Dieser neuen politischen Wirklichkeit tragen viele Verlage Rechnung, die in den nächsten Monaten mit zahlreichen Büchern zu dem Thema aufwarten, wie ein Blick in die Frühjahrskataloge zeigt. Vor allem kleine linke Verlage bieten eine ganze Reihe an Essays und Analysen zu den unterschiedlichen Protesten.

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