Smera: Zeltlager außerhalb der Welt, mitten in der Wüste

  • Von Charlotte Noblet
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Soll sie lieber im Flüchtlingslager mitten in der Wüste bei ihrer gehbehinderten Schwester bleiben oder wieder nach Spanien zu ihren Freunden fahren? Die Frage beschäftigt Fatimetu, als sie nach 16 Jahren, kurz nach dem Tod ihrer Mutter, in das Camp zurückkehrt, in dem sie zur Welt gekommen ist.

Fatimetu (Nadhira Mohamed, r.) bei ihrer Schwester Hayat (Memona Mohamed, l.) im Camp Smera.
Fatimetu (Nadhira Mohamed) gehört zu den Kindern, die in einem sahrauischen Camp in Westalgerien aufwachsen und nach Spanien zur Gastfamilien geschickt werden. Durch ihre Augen entdeckt der Zuschauer den Alltag im Zeltlager Smera. In der „Hauptstadt" der sahrauischen Flüchtlingslager warten Familien seit mehr als 30 Jahren auf die Rückkehr in ihre Heimat und leben seit Generationen im Provisorium.

Ein Kühlschrank als Perspektiv

Fatimetu erinnert sich schnell an das Zusammenleben im Lager: „Wie geht's der Gesundheit? Und der Familie?" als Begrüßung, beten und Tee trinken. Die Kinder gehen zur Schule, die Frauen sorgen für den Haushalt und sonst, wer ein Auto hat, kann arbeiten bzw. bei der Versorgung helfen. Das macht auch Fatimetu nach einer Zeit: Sie transportiert „wie ein Mann" Waren und Menschen von einem Zeltlager zu einem anderen, mit Hilfe ihrer Schwester Hayat, der die Pisten in der Wüste bekannt sind.

Die Lager sind gut organi...



Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 587 Wörter (3670 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.