Hans-Dieter Schütt 28.02.2012 / Kultur

Nordhausen, Wachow und die Welt

»Gregor Gysi trifft Zeitgenossen«. Diesmal: Sänger Jochen Kowalski

Man kann den Weltruhm wie eine Kugel stemmen, atlasgleich, als trage man die ganze Erde, und jedes neue Wort vom (eigenen) Ruhm ist dann ein weiterer Muskel, der einem zuwächst. Bis man gleichsam gänzlich durch- und zugewachsen ist mit Kraft und Bedeutsamkeit.

Man kann den Weltruhm aber auch wie eine Kindermurmel hernehmen, wie ein Ding aus der Hosentasche der Kindheit. Man kann dabei getrost, ab und zu, das wahre Wort von der »harten Arbeit« einstreuen, um Missverständnissen vorzubeugen - aber dann trotzdem weiter so sehr leicht mit der Murmel Ruhm balancieren, dass noch der höchste Höhenflug ein Nachbarschaftswesen bleibt, eine Umgangsart, die nur mehr und mehr zu den Menschen - hinführt. In der Hingabe ganz bei sich sein, und dann ganz bei sich bleiben - für die Hinwendung zum Publikum. Sich nach oben singen, in die höheren Tonlagen und in die Hochkultur, und dabei auf dem Boden bleiben: Jochen Kowalski!

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