Coca Cola meidet Orangen aus Rosarno

Bürgermeisterin der süditalienischen Kleinstadt fürchtet das Zusammenbrechen der Wirtschaft

  • Von Anna Maldini
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Rosarno, im Süden Italiens, ist die Orangenernte im vollem Gange. Nur ein kleiner Teil der Früchte kommt so auf den Markt - das meiste wird noch vor Ort zu Konzentrat verarbeitet, das dann von großen Getränkefirmen wie Coca Cola aufgekauft wird. Doch jetzt will der multinationale Konzern offenbar die Verträge mit Kalabrien kündigen, weil die verheerenden Lebensbedingungen der afrikanischen Erntearbeiter schlechtes Licht auf die Firma werfen.

Dass die Saisonarbeiter in den Orangenplantagen für einen Hungerlohn arbeiten und manchmal fast wie Sklaven gehalten werden, ist spätestens seit Januar 2010 bekannt, als es zu einer Revolte kam und die die Einwohner des Städtchens mit tatkräftiger Unterstützung von kriminellen Organisationen eine regelrechte Hatz auf die Arbeiter veranstalten, die ihre Rechte eingefordert hatten. Nach einem kurzen Aufschrei in der Presse über die »Blutorangen aus Kalabrien« wurde es schnell wieder still um Ro...

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