Werbung

Mich stört nichts mehr

Martin Fourcade über seine zwei WM-Titel

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

nd: Herr Fourcade, waren Sie überrascht, sogar mit zwei Fehlern den WM-Sprint zu gewinnen?
Fourcade: Ich hätte nicht mal gedacht, dass das mit einem Fehler möglich wäre. Umso stolzer bin ich über meine Laufleistung. In der Verfolgung konnte ich mir sogar vier leisten. Meine Techniker haben mir aber auch grandiose Ski hergerichtet.

Wischen die Medaillen die Enttäuschung der Mixedstaffel weg?
Ja, da waren mein Bruder Simon und ich wirklich schlecht. Ich wusste aber auch, dass ich nur schwach geschossen hatte und meine Laufform gut ist. Ich hoffe, dass auch unsere Frauen die verpasste Chance mit einer Medaille noch vergessen machen können.

Wie viel dieser Goldmedaillen gehört Simon, der Sie im Training täglich fordert?
Sehr viel. Ich weiß nicht, ob der Sieg ohne Simon möglich gewesen wäre. Er hat mir so viel geholfen, und ist der wichtigste Mensch in meinem Biathlonleben.

Ole Einar Björndalen meinte, bei der Hitze am Samstag sei es schwer gewesen, sich am Schießstand zu konzentrieren. Das seien Biathleten nicht gewohnt.
Das stimmt, doch ich wusste, dass es im März in Ruhpolding warm werden könnte. Darauf habe ich mich eingestellt, und mittlerweile bin ich so fokussiert auf meine Ziele, dass mich nichts mehr aus der Fassung bringen kann.

Fühlen sich die WM-Titel zwei und drei anders an als der erste?
Oh ja. 2011 in Chanty-Mansijsk war die Stimmung nicht so toll wie hier. Es war so kalt, dass wir kaum jubeln und den Sieg genießen konnten. Dieses Mal konnte ich stundenlang in der Sonne stehen, und außerdem ist meine Familie nach Ruhpolding gekommen. Das ist einer der besten Tage meines Lebens.

Fragen: Oliver Händler

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen