Tom Mustroph 06.03.2012 / Brandenburg

Wonach soll man streben?

»Photograph 51« wirft in der Wissenschaftsszene der frühen 1950er Jahre Fragen auf

Wissenschaft im sozialen Kontext

Theater und Wissenschaft sind hierzulande weitgehend getrennte Bereiche. Während bildende Künstler sich seit einigen Jahren auch für natur- und vor allem biowissenschaftliche Forschungen interessieren - erinnert sei nur an Eduardo Kac' genetisch verändertes Kaninchen - hält sich die Hinwendung von Dramatikern, Schauspielern und Regisseuren zu den sogenannten harten Wissenschaften in engen Grenzen. »Im anglophonen Sprachraum ist das ganz anders. Da werden Wissenschaftsstücke sogar mit Stipendien gefördert. Das ist eine ganz lebendige Szene«, schaut Günther Grosser, Leiter und Regisseur des English Theatre Berlin, mit Bewunderung und auch einer Prise Neid nach Großbritannien und in die USA. Weil sein Kreuzberger Theater sich nun aber der englischsprachigen Dramatik verpflichtet fühlt, ist dieser Umstand auch ein Glück. Mit Unterstützung der Mikrobiologin und Leibniz-Preisträgerin Regine Hengge - Spezialgebiet Stressabwehrstrategien von B...

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