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Gegenwind aus dem eigenen Haus

El Salvadors Präsident Funes hält vor den Parlamentswahlen Distanz zur Linken

  • Von Michael Krämer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am 11. März werden in El Salvador die Bürgermeister und die Abgeordneten zum Parlament gewählt. Die Partei der ehemaligen Guerilla FMLN ist bisher stärkste Kraft im Parlament, steht aber einer rechten Mehrheit gegenüber.

Seit drei Jahren stellt die Front für die Nationale Befreiung Farabundo Martí (FMLN) mit Mauricio Funes den Präsidenten in El Salvador. Doch es sieht so aus, dass die ehemalige Guerillabewegung nicht vom Amtsbonus des ehemaligen Fernsehjournalisten Funes profitieren kann. Der ist zwar auf dem Ticket der FMLN in den Präsidentenpalast eingezogen, das Verhältnis zwischen Partei und Regierungschef hat sich seitdem jedoch deutlich abgekühlt.

Funes möchte sich als Präsident der Mitte profilieren und setzt auf eine strategische Partnerschaft mit den USA. Die FMLN sieht El Salvadors Zukunft eher im lateinamerikanischen Staatenbündnis ALBA unter Führung von Venezuelas Präsident Hugo Chávez und setzt sich für eine entschiedenere Unterstützung der armen Bevölkerungsmehrheit ein. Letzter Streitpunkt war die Remilitarisierung der öffentlichen Sicherheit durch den Präsidenten. Nach und nach entließ er in den vergangenen Monaten alle FMLN-Mitgli...


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