Schrumpfungsgeschehen

DAS BEISPIEL WITTENBERGE

  • Von Jörg Roesler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wittenberge war eine brandenburgische Industriestadt, die in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts 32 000 Einwohner zählte und heute ein ländliches Städtchen ist, in dem knapp 18 000 Menschen leben: Kleingewerbetreibende, Verwaltungsangestellte, Arbeitslose. Der Wandel kam schlagartig, als 1991 die drei großen Fabriken der Stadt - darunter das Nähmaschinenwerk Veritas mit 3200 Beschäftigten - schließen mussten. Ersatz dafür gab es nicht, obwohl Kanzler Kohl persönlich Wittenberge aufsuchte und den Bürgern blühende Landschaften prophezeite.

Die immer wieder verkündeten Fördermaßnahmen und Projekte erwiesen sich als Wunderkerzen von kurzer Brenndauer, industriepolitische Rohrkrepierer und postindustrielle Luftballons. Nicht zu Unrecht fühlten sich die Wittenberger, 1989/90 noch voller Hoffnung, schließlich verraten und verkauft.

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