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Wasserraub auf allen Kontinenten

Aktivisten diskutierten in Marseille über das Konfliktpotenzial des blauen Goldes

  • Von Leila Dregger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am 22. März ist jedes Jahr Weltwassertag. Vorab tagte in Marseille das Alternative Wasserforum vom 14. bis 17. März unter dem Motto »Wasser - eine Quelle des Lebens und nicht des Profits«.

Knappheit wirkt preistreibend - das gilt auch für Wasser. Das zieht profitgierige Unternehmen an und sorgt für Konflikte. Um über Konfliktlösungen nachzudenken, trafen sich in Marseille rund 3000 Gewerkschafter, Wasseraktivisten und lokale Initiativen aus vielen Ländern. Darunter waren Oscar Oliveira, bolivianischer Gewerkschaftsführer und einer der Hauptakteure während des Wasserkrieges in Cochabamba 2000, und Maude Barlow, mit ihrem Buch »Blaues Gold« eine Art Großmutter der globalen Wasserbewegung. Das Fazit, untermauert durch Berichte und Beispiele aus allen Erdteilen: Die global organisierte Privatisierung und Ausbeutung von Wasservorräten zerstören Natur und die bäuerliche Landwirtschaft, sie nehmen Millionen Menschen die Möglichkeit zur Autonomie, sie machen aus Kleinbauern, Indigenen und bislang intakten Gemeinden Wasserflüchtlinge. Das Wort Water Grabbing (Wasser...


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