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Als zweiter Sieger hat die SPD ein Problem

Lieber Juniorpartner als den Chef stellen?

An der SPD hängt diesmal alles. Sie könnte entscheiden, ob die CDU in eine weitere Regierungsrunde geht oder in die Opposition geschickt wird. Doch dafür müsste sie eine große Hürde überspringen: ihren Schatten.

Vor zweieinhalb Jahren schienen sie es bereits so gut wie geschafft zu haben. Die Machtübernahme war für die Sozialdemokraten an der Saar zum Greifen nah. Dann aber schickten die Grünen SPD-Chef Heiko Maas mit ihrer Entscheidung für »Jamaika« und gegen Rot-Rot-Grün wieder auf die Oppositionsbänke. Jetzt soll es im dritten Anlauf, diesmal mit der CDU, gelingen, an die Schalthebel der Macht zu wechseln.

Nach der Regierungsbildung im November 2009 fielen die Sozialdemokraten zunächst in ein tiefes politisches Loch. Die Grünen hatten die Regierungsübernahme zunichte gemacht, und die LINKE unter Oskar Lafontaine war mit 21,3 Prozent fast genau so stark geworden wie die »Volkspartei« SPD (24,5 Prozent). 2009 wollte die SPD dem Wahlverlierer Peter Müller (CDU) nicht in einer rechnerisch möglichen Großen Koalition die Amtszeit verlängern. Also blieb neben Rot-Rot-Grün nur die Opposition.

Von der gescheiterten Machtübernahme erholte sich ...


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