Kein Deal im Fall Schelter - zunächst

Potsdam (dpa/nd). Im Betrugsprozess gegen den früheren brandenburgischen Justizminister Kurt Schelter wird es nun vorerst doch keinen »Deal« geben. Die bisherige Erklärung des 65-Jährigen sei nicht als ein »tragfähiges Geständnis« zu bewerten, sagte Staatsanwalt Ivo Maier am Montag vor dem Landgericht Potsdam. Sie lasse lediglich ein »aufkeimendes Bemühen erkennen, sich einem Geständnis anzunähern«. Der frühere Unionspolitiker Schelter - inzwischen Rechtsanwalt in München - muss sich wegen Steuerhinterziehung und Betrugs verantworten. Es geht um mehr als 100 000 Euro.

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